Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte
Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte kann der sprichwörtliche Retter in der Not sein, denn Beamte müssen im Falle einer dauerhaften Erwerbsminderung mit großen finanziellen Einbußen rechnen. Sie erhalten keine Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung, sondern eine Pension, die vom Dienstherrn gezahlt wird. Die Höhe der Pension bei Dienstunfähigkeit auf Dauer richtet sich nach den bisher geleisteten Dienstjahren und dem letzten Gehalt. Davon wird ein Satz von 3,6% für jedes Jahr abgezogen, um welches vor Erreichen der regulären Altersgrenze in den vorzeitigen Ruhestand gegangen wird. Damit dieser Abzug nicht zur völligen Streichung der Pension führt, ist er in den meisten Bundesländern auf 10,8% beschränkt.
Beamte, die weniger als 5 Dienstjahre hinter sich gebracht haben, bevor sie dauerhaft dienstunfähig werden, erhalten überhaupt keine Pension! Danach wird eine Mindestversorgung gewährt. Das bedeutet besonders für junge Beamte, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte unverzichtbar ist. Die Beiträge sind gering, weil das Eintrittsalter niedrig ist. Ältere Beamte profitieren zwar nicht von diesem Bonus, dennoch lohnt sich der Abschluss einer BU-Versicherung für Beamte, um im Ernstfall den eigenen Lebensstandard und den der Familie aufrecht erhalten zu können.
Die Zuordnung zu den Berufsrisikogruppen richtet sich nach dem Einsatz des Beamten. Ein Polizeibeamter oder ein Gerichtsvollzieher gehört einer höheren Risikogruppe an, als ein Verwaltungsbeamter bei einer Kommune. Um die Beiträge vergleichen zu können, sollten bei mehreren Unternehmen Angebote für eine BU-Versicherung für Beamte eingeholt werden.
