Depressionen können jeden treffen – und das ganze Leben auf den Kopf stellen. Generell unterscheidet man grob zwischen einer reaktiven und einer endogenen Depression. Bei der reaktiven Depression ist die Krankheit eine seelische Reaktion des Körpers auf reale Ereignisse: Der Verlust eines geliebten Menschen, familiäre Probleme wie eine Scheidung, aber auch Überforderungssituationen vielfältiger Art. Bei der endogenen Depression kann man dagegen meistens keine direktes Vorkommnis im Leben, welches die Depressionen ausgelöst haben könnte, finden. Man geht eher davon aus, dass die Krankheit im Körper selbst aufgrund von Problemen mit Neurotransmittern entsteht. Beiden Krankheitsformen ist gemeinsam, dass sie das Leben eines Menschen völlig verändern können. Depressive haben oft an nichts mehr Freude, fühlen sich ständig schlapp, antriebslos, traurig und sehen nur noch die negativen Dinge im Leben. Oftmals wird zu einem Beruhigungsmittel gegriffen, das zu Beginn durchaus hilfreich sein kann. Dauerhaft geschluckt und selbst ohne ärztlichen Rat dosiert, kann die Eigenmedikation jedoch auch zu schweren Abhängigkeiten und Nebenwirkungen führen.
Eine depressive Verstimmung kennt jeder Mensch – dies ist normal, geht vorüber und ist kein Grund, einen Arzt aufzusuchen. Wenn die trübe Stimmung gepaart mit dem Gefühl der Hilflosigkeit aber länger anhält, sollte man unbedingt ärztlichen Rat einholen. Depressionen sind eine Krankheit – eine Behandlung ist zwingend notwendig.
In den Hochphasen einer Depression sind die Betroffenen meist nicht in der Lage, ihrer Arbeit nachzugehen. Sie sehen keinen Sinn mehr in ihrem Tun und können sich nicht mehr auf ihre Tätigkeit konzentrieren. Berufsunfähigkeit aufgrund von Depressionen ist heutzutage keine Seltenheit mehr. Leider spotten immer noch einige Menschen über von Depressionen Betroffene: Doch es kann jeden treffen und niemand kann sagen, wie lange die Behandlung andauert. Es ist deswegen auch aus diesem Grund sinnvoll, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Diese springt ein, wenn Erkrankte wegen Depressionen nicht mehr arbeitsfähig sind und kann somit zumindest finanzielle Sorgen, die die Krankheit nochmals verschlimmern könnten, verhindern.
